Samstag, 28. Januar 2012   
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Orden und Canisiuswerk eröffnen ein neues Begegnungszentrum in Wien E-Mail

  
"Quo Vadis" am Stephansplatz 6 soll ein Ort der Begegnung und der Kommunikation werden, über geistliche und kirchliche Berufe informieren und verschiedene Veranstaltungen anbieten. Eröffnung am 2. Februar 2012.

Begegnungs- und Informationszentrum "Quo Vadis"An eine Klostertür zu klopfen, um etwas über das Leben von Ordensmenschen zu erfahren, ist mitunter eine große Hürde für Interessierte. Dem wollen die heimischen Männer- und Frauenorden und das Canisiuswerk nun mit einem "Begegnungs- und Informationszentrum" mitten in Wien Abhilfe verschaffen: "Quo Vadis" am Stephansplatz 6 versteht sich als niederschwellige Möglichkeit der Begegnung und des Austausches zwischen Gesellschaft und Orden, Suchenden und Berufenen sowie Ordensleuten und kirchlichen Mitarbeitern. Eröffnet wird das Zentrum am 2. Februar - dem kirchlichen "Tag des geweihten Lebens" - ab 14 Uhr mit einem "Tag der offenen Tür" sowie einer Segnung durch Kardinal Christoph Schönborn, Sr. Kunigunde Fürst und P. Lorenz Voith gegen 17.30 Uhr.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2012 )
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Burjan-Seligsprechung hat Bedeutung für alle Orden E-Mail


Sr. Kunigunde Fürst, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, im "Kathpress"-Gespräch:
Burjan "hat Augen offen gehalten und zugepackt, wo die Not am größten war"

Die große Bedeutung der Seligen Hildegard Burjan weit über die Caritas Socialis hinaus für alle Ordensgemeinschaften hat die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs (VFÖ), Sr. Kunigunde Fürst, im "Kathpress"-Gespräch betont. "Sie hat die Augen offen gehalten und zugepackt, wo die Not am größten war", so Sr. Kunigunde. Die soziale Arbeit von Ordensfrauen werde auch in Zukunft große Bedeutung haben, zeigte sich die Präsidentin der Frauenorden überzeugt. Die Arbeitsfelder würden sich aber ändern.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2012 )
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Seligsprechung von Hildegard Burjan E-Mail

Am 29. Jänner 2012 wird im Wiener Stephansdom
Hildegard Burjan
Hildegard Burjan,
Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis,
Sozialpionierin und „Christin mit prophetischer Kraft“ (so Ingeborg Schödl),
selig gesprochen.

 
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. Januar 2012 )
 
Buchtipp: Mein Leben für eine Kirche, die den Menschen dient E-Mail


Mein Leben für eine Kirche, die den Menschen dient

von Helmut Krätzl

Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2011.
332 Seiten, sw und farb. Abbildungen.
Euro 24,95.  (ISBN 978-3-7022-3137-8).

Helmut Krätzl, Mein Leben für eine Kirche, die den Menschen dientDer Wiener Weihbischof Helmut Krätzl, der am 23. Oktober 2011 seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, zählt zu den wichtigsten und anerkanntesten Repräsentanten der römisch-katholischen Kirche in Österreich.
In vielen Artikeln und Büchern äußerte er sich kritisch, aber immer mit großer Liebe zur Entwicklung der katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das er als Stenograf in der Konzilsaula miterlebt und sein Leben entscheidend geprägt hat. Dieses kurz vor seinem 80. Geburtstag unter Mitarbeit des Journalisten Josef Bruckmoser erschienene Buch ist eine Lebensrückschau auf „ein erfülltes, glückliches Leben, für das ich sehr dankbar bin“, schreibt er im Vorwort. Auch in diesem Buch zeigt er sich als leidenschaftlicher Augenzeuge und Anwalt des Zweiten Vatikanums, um den vom Konzil gewiesenen Weg weiterzugehen und andere davon zu überzeugen.

Ausführlicher als bisher und in großer Offenheit, „untermauert“ mit Originaltexten im Wortlaut gewährt Bischof Krätzl einen Einblick in seine Kindheit, seine Berufung und in sein Priester- und Bischofsleben, das ihn in verantwortungsvolle Positionen geführt hat, bis hin zum Generalvikar und Diözesanadministrator. Er blickt dabei auch hinter die Kulissen, schreibt über Hoffnungen und Enttäuschungen in der Kirche und Diözese, seine „Bekehrung“ bei der Arbeit in der von 1969 bis 1971 stattfindenden Wiener Diözesansynode, in der es um die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse ging, den Einschnitt mit der Ernennung von Hans Hermann Groer zum Nachfolger von Kardinal Franz König, umstrittene Bischofsernennungen, die eher auf ein Zurückgehen vor das Konzil schließen ließen. Seine Sorge um die herrschende Situation in Österreichs Kirche veranlasste ihn 1987, einen Brief an Papst Johannes Paul II. zu schreiben. Die Antwort ließ vier Monate auf sich warten und war enttäuschend: Der Papst gedenke „der Anliegen in seinem Gebet …“. Sein Buch „Im Sprung gehemmt“, in dem er sich ausführlich mit dem Konzil, seinen Dokumenten und deren Entstehungsgeschichte auseinandersetzte, brachte ihm eine Vorladung in den Vatikan ein. Das befürchtete Schreibverbot blieb aus und Bischof Krätzl ein engagierter Verfechter einer sich im Geist des Konzils erneuernden Kirche. Er erzählt überdies von seinem Engagement vor allem im Schul- und Bildungsbereich (Religionsunterricht und Erwachsenenbildung), für die er in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständig war.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. Januar 2012 )
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Ordensnachrichten 2011/5 erschienen E-Mail

Das Heft 5 der Ordensnachrichten 2011 ist soeben erschienen.

Ordensnachrichten 2011 Heft 5Das Heft beschäftigt sich diesmal mit dem Thema "Gründungscharisma der Orden und kirchliche Mission". 

Heft als PDF lesen